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Three Things Remain

Quelle: www.regiomusik.de

Gehört: IMPLICIT: "Three Things Remain"

Leise beginnt er, der erste Longplayer von IMPLICIT, mit dem fünf junge Musiker eindrucksvoll versuchen, das Schwabenländle zu rocken. In diesem Sinne, sollte man nicht den Fehler begehen, vom Intro auf den restlichen Output des Silberlings zu schließen.

Was der erste Track von „Three Things Remain“ nämlich hinterlistig verschweigt, offenbart sich ab Song Nummer zwei. „Limits“ präsentiert sich als gelungener Einstieg in ein Album voller mid-Tempo, aber auch schneller Songs, die mit harten Melodien und einer rauen, kratzigen Gesangsstimme auftrumpfen, die die einfallsreichen Texte, passend zum Musikstil wiedergibt.

In Sachen Schnelligkeit und Aggressivität muss unbedingt „Borderline“ hervorgehoben werden, welches in diesen Belangen, bezogen auf dieses Album, Maßstäbe setzt. Maßstäbe, die auch durch die folgenden Stücke nicht wirklich unterboten werden, sondern glücklicherweise auf relativ gleicher Ebene gehalten werden.

Denn schon „Forevermore“ besticht diesmal mit klarem Gesang und einer der besten Melodien, welche die Platte zu bieten hat. Gepaart mit anspruchsvollem Text, wird hierbei das ganze Potential der Band deutlich. Der Stil der sich wie eine dickes Drahtseil, durch die Tracklist wühlt, nimmt mit „These Days“ etwas Schaden. Als hätte jemand zur Schere gegriffen und versucht dieses zu kappen, erklingt zum Abschluss und unerwartet eine Ballade. Angesichts der Emocore Einflüsse des Albums erscheint dieses zwar irgendwie logisch und vielleicht sogar nötig. Für einen standesgemäßen Abschluss und runden Abgang, hätte mir aber ein weiterer Kracher besser gefallen.


Behalten IMPLICIT ihren eigenen Stil bei und lassen sie sich nicht von dritter Hand verändern, kann aus diesem Projekt noch einiges werden.

 

 

Thomas Böcker

 

 

Quelle: www.bright-eyes.de

Rockfans aufgepasst! Mit „Three Things Remain“ gehen die fünf Jungrocker von IMPLICIT in die erste Runde und die haben sich damit den Titel „Nachwuchstalente“ zu Recht verdient. Was die zwischen 16 und 21 Jahre alten Bandmitglieder aus ihren Instrumenten zupfen, ist reiner Rock zum abrocken! Jedes Lied gewinnt durch eine melodische Struktur, die durch eine basslastige, teils balladeske, Grundnote hervorgerufen wird, nicht nur an Kraft, sondern fegt dazu mit einem Ohrwurm-Effekt über das Gehör, dass man das Album gleich ein zweites Mal durchhören muss. ‚Extremely Explosive’, ‚Borderline’ und ‚Forevermore’ sind nur einige der brechenden, gelungenen Rocksongs, die sich auf diesem Silberling eingefunden haben. Hier jagt eine Rockportion die andere und es gibt nur selten kleine Aussetzer. Der Gesang besticht durch einen rauen Einfluss, der aber überzeugend und nicht künstlich gedrückt erscheint. Im Großen und Ganzen kommt auf „Three Things Remain“ alles zusammen, was ein gutes Rock-Album benötigt. Schade hingegen ist nur der Ausklang ‚These Days’, der sich als etwas langweilige Ballade aus den Boxen quält. Es erscheint mehr so, als ob dieses Album am Ende unbedingt einen Feuerzeugschwinger präsentieren musste, aber hätten IMPLICIT ergebnistechnisch in ihrem Rock-Fahrwasser bleiben sollen, denn das Lied hört sich an, als wäre es nur auf Zwang entstanden. Da es aber ein einziges Liedchen ist, fällt es hier nicht so schwer ins Gewicht. Im Gesamten ist den fünf Musikern ein klangvolles Album gelungen, das Fans von beispielsweise Saliva sehr viel Freude bereiten sollte. Manchmal noch etwas stereotyp komponiert, fehlt noch ein wenig der Mut mit den melodischen Möglichkeiten zu spielen. Aber mit Zeit kommt Reife und wo IMPLICIT jetzt schon sind, da können einige gestandene Bands nur von träumen. Da kann man nur sagen: Leute, weiter so!

12 von 13 Augen
Phillip Haß

 

 

Quelle: www.heavy-magazine.de

Implicit- Das sind fünf junge Rocker aus Schwaben, die hier nun ihren Debut-Longplayer "Three Things Remain" abliefern und es gleich richtig krachen lassen. Gleich nach dem Intro wird man mit einem rohen, harten und dynamischen Sound konfrontiert, der mit emotional-melancholischen, aber nie kitschigen Gesang ein sehr rundes Bild abliefert. Hinzu kommt die gottseidank sehr glatte Produktion, die an dem herrlich rauhen Sound nichts verschnörkelt oder verfälscht. Besonders empfehlenswert finde ich "The Two Guys","Forevermore" und "These Days" die mit besonders anspruchsvollen Texten und Melodien aufwarten. Einziger Mangelpunkt ist, dass alles einen etwas zu kommerziellen Eindruck macht, doch das kann man verstehen und verschmerzen, wenn man das Durchschnittsalter der Band betrachtet (18).

Fazit: Gleich zur Sache, "Three Things Remain" rockt!!!

Das Heavy-Magazine gibt diesem Album 9,0 von 10 Punkten !

 

 

Quelle: www.powermetal.de

IMPLICIT aus Fellbach lärmen schon seit 2003 gemeinsam und haben aktuell mit "Three Things Remain" ihr zweites Werk in den Startlöchern. Der Vierer hat sich dem härteren Rock verschrieben und verfügt über Einflüsse aus Emocore und Alternative Rock. Damit handelt es sich fairerweise angemerkt nicht unbedingt um die Lieblingsmusik des Rezensenten. Die allesamt noch recht jungen Musiker von IMPLICIT spielen innerhalb eines recht engen stilistischen Spektrums und machen ihre Sache grundsätzlich gut. Die Produktion ist für eine Eigenproduktion recht anständig und verfügt über zahlreiche Details, die das musikalische Potential der Truppe offenbart.

Doch nun zur Mucke auf "Three Things Remain". Nach kurzem Intro geht es los mit 'Limits', einer rotzigen, aber recht melodischen Nummer. In der Folge kommen viele Midtempo-Nummern ('Nightmare', 'About A Broken Heart' oder 'The Two Guys') und ganz am Ende steht auch noch eine (recht gelungene) Ballade (These Days'). Weiterhin hervorzuheben ist meiner Meinung nach das sehr melodische und druckvolle 'Borderline', welches den Sound der Band wohl am repräsentativsten einfängt.

Die Band wird sicher ihre Zielgruppe finden oder bereits haben, doch auf lange Sicht ist mir persönlich das Geschrammel und der wenig abwechslungsreiche Gesang von Johannes Schmauder etwas zu eintönig. Auch wenn mit 'Borderline' oder auch 'Wake Up' durchaus richtig gute Nummern mit latentem Hit-Potential an Bord sind, bewegt sich das Material der Scheibe eben doch in zu engen Grenzen. Der angeschlagene Sound dürfte aber den Zeitgeist treffen.

Aber wie immer steht am Ende der Hinweis und die Aufforderung sich selber ein Bild zu machen. Mehr über IMPLICIT gibt es auf der Homepage .

Anspieltipps: Extremely Explosive, Borderline, Wake Up, These Days

Martin Stark [22.10.2007]